Mobility

Nicht nur Lesen, Schreiben und Rechnen haben sich bei modernen Arbeitsnomaden als gängige Unterwegstätigkeiten etabliert, sondern genauso Navigieren, Surfen, Mailen, Chatten oder Twittern.

Die IT macht mobil, wandert vom stationären Rechner auf Laptop, Netbook oder Smartphone und erobert doch auch gänzlich neue Anwendungsfelder, sei es als Kommunikationszentrale oder intelligenter Stadtführer.

Welche Chancen, welche Risiken diesen dynamischen Prozess bestimmen, welche Hintergründe man verstehen muss, welches praktische Know how sich bewährt - das leuchtet die Rubrik "Mobility" der Linux Technical Review umfassend aus.

Glossar: Glossar Mobility


Leseprobe: Moderne Nomaden

Editorial der Printasusgabe zum Thema Mobility.


Leseprobe: Mobile Sicherheit

In immer mehr Geräten unseres Alltags arbeiten auf den ersten Blick unsichtbare IT-Komponenten. Schleichend durchdringt diese stille Revolution mehr und mehr unser Leben und hält neben vielen segensreichen Funktionen auch ein allgegenwärtiges Risiko bereit: Denn all die vernetzten kleinen elektronischen Helfer verlangen auch nach Sicherheitslösungen, die uns vor dem Bruch der Vertraulichkeit und vor Manipulationen schützen sollen. Dieser Beitrag betrachtet verschiedene Aspekte der eingebetteten und besonders der mobilen Sicherheit in einem Überblick.


Handy-Linux

Linux auf mobilen Geräten ist seit gut fünf Jahren ein Trend, der zunehmend Fahrt aufnimmt. Immer mehr große Konzerne setzen bei ihren Mobilgeräteentwicklungen auf Linux und Open Source, Konsortien und Initiativen werden gegründet und fast täglich finden sich in der Fachpresse weitere Spekulationen über neue mobile Linux-Geräte. Grund genug, den aktuellen Stand der Dinge zu beleuchten. Mobiles Linux – was ist das?


Mobiles Trusted Computing

Smartphones, Handys und PDAs verbreiten sich unaufhaltsam und sind dabei auch immer häufiger in sicherheitskritische Geschäftsprozesse involviert. Das birgt Risiken, denen Hersteller zwar mir proprietären Lösungen begegnen, doch denen mangelt es oft an Kompatibilität oder die Lösungen berücksichtigen nicht alle Aspekte. Das Trusted Computing böte stattdessen eine herstellerneutrale und vollständige Lösung. Ob es jedoch auch praxistauglich ist, das untersucht dieser Artikel.


Blackberry und Zarafa

Sichere Kommunikation ist für den Security-Dienstleister VeriSign besonders wichtig. Rund um die Uhr ist ein sicherer Kommunikationskanal zu den Kunden nötig, der unabhängig vom Endgerät funktionieren muss. Linux oder Windows war dagegen zunächst nicht das entscheidende Kriterium, als man sich auf die Suche nach einer solchen Lösung machte.


Risiko Bluetooth

Gleich ob Laptops, PDAs oder Mobiltelefone – fast jedes mobile Gerät beherrscht mittlerweile Bluetooth. Leider wissen immer noch viele Anwender nicht, wie einfach sich die Kommunikation via Bluetooth abhören lässt. Dabei geht es häufig um vertrauliche Informationen. Doch neue Konzepte versprechen nun, die Gefahr zu lindern, wenn nicht zu bannen.


Datenabgleich mit SyncML

ActiveSync ist beileibe nicht die einzige Synchronisationslösung, die eine breite Gerätepalette unterstützt. Jenseits von Windows Mobile und Blackberry verstehen die meisten Smartphones SyncML und finden damit auch Unterstützung bei Groupwareservern.


Mobile Telefonie mit Ekiga

Kommerzielle VoIP-Softphones sollten sich warm anziehen, meint Damien Sandras, der Entwickler von Ekiga, dem Nachfolger von Gnomemeeting. Weil das schlanke Softphone mit SIP-Techniken unterstützt, eignet es sich auch für Netbooks.


Offene Standards für Smartphones

Openmoko, Limo, Android – spätestens seit 2008 ist Linux auf Smartphones ein vieldiskutiertes Thema. Ein Projekt versucht, das freie Betriebssystem vor allem mithilfe der Community fit fürs Handy zu machen: Freesmartphone.org.


Smartphones synchronisieren

Der Datenabgleich zwischen Smartphones und Linux-Rechner war lange ein Problem. Stolpersteine gibt es immer noch, aber inzwischen hat sich mit OpenSync eine Alternative etabliert.


Mobiler mit IPv6

Die Tage des gegenwärtigen Internetprotokolls Version 4 sind gezählt. Sein größtes Problem: Dem Oldie gehen die Adressen aus. Die zukünftig sicher weiter ansteigende Flut mobiler Geräte verschärft dieses Problem noch, das derzeit nur durch Adressübersetzung (NAT) beherrschbar bleibt – ein schlechter Kompromiss. Doch der Nachfolger IPv6 verspricht nicht nur, NAT überflüssig zu machen, er löst auch alle Adressenprobleme. Und für mobile Anwender hält er besondere Schmankerl bereit.


Jalimo

Java ist die am weitesten verbreitete Programmiersprache für mobile Anwendungen. Ziel des Jalimo-Projekts ist eine spezielle Java-Laufzeitumgebung für mobile und eingebettete Linux-Systeme. Sie soll es für mobile Geräte ebenso einfach machen Java einzusetzen, wie auf Desktop und Server.


Maemo

Als Nokia im November 2005 das Betriebssystem zu seiner Internet Tablet-Hardware präsentierte, begann die klare Linie zwischen Desktop- und Mobilbetriebssystemen zu verschimmen. Lange vor iPhone und Verwandten erschien ein Zwitter aus PDA und Tablet-PC mit dem Betriebssystem eines Desktoprechners auf der Bildfläche. Bis heute hat sich die interessante Mobilplattform, die einzige mit einer kompletten Distribution im Rücken, gehalten: Maemo.


Mobile Mitarbeiter integrieren

Die Schätzungen schwanken, aber zwischen 20 und 35 Millionen Netbooks und Subnotebooks gingen 2008 wohl weltweit über die Ladentische. 2013 sollen es 139 Millionen sein. Doch die zunehmende Mobilität moderner Wanderarbeiter, die sich mit derartigem Equipment bewaffnen, birgt auch Risiken, nicht zuletzt für die Sicherheit. Welche Strategien erlauben gefahrlos und kostengünstig die Integration externer Mitarbeiter?


Mobiler Alltag

Smartphone und Laptop sind aus unserer Welt nicht mehr wegzudenken – aber weshalb? Warum muss heute alles unterwegs zu erledigen sein, was über Jahrtausende an einen Ort gebunden war? Was sind die gesellschaftlichen Triebfedern der Mobilität und der damit verbundenen technischen Entwicklung?


OpenVPN mobil

OpenVPN bietet gerade für Mobilgeräte reizvolle Möglichkeiten der Fernkonfiguration, die nicht nur für mehr Bequemlichkeit, sondern zugleich für mehr Sicherheit sorgen.


Mobile Geräte programmieren

Wir telefonieren damit und surfen unterwegs im Internet, wir schreiben mit ihm SMS, hören Musik oder lassen uns durch fremde Städte lotsen: Das Handy ist immer dabei. Ausgeklügelte Software verleiht den unverzichtbaren mobilen Begleitern immer mehr Intelligenz. Doch die Software-Entwicklung folgt eigenen Gesetzen, denn die Gerätetechnik setzt dem Programmierer klare Grenzen.


Qualität von Sprachübertragung per IP

Ein Kernstück mobiler Kommunikation ist die Sprachübertragung via IP. Sie stellt die Entwickler vor neue Herausforderungen, denn zahlreiche Parameter beeinflussen Qualität und Verständlichkeit. Ein Blick hinter die Kulissen hilft auch Anwendern bei der Konfiguration eines VoIP-Systems oder der Kaufentscheidung für ein Smartphone.


Haftungsrisiken bei Datenverlust

Wohl jeder kennt die Befürchtung, jemand könne seinen Laptop stehlen, ein Virus könne das System infizieren oder ein Crash die Festplatte zerstören. Womöglich gingen dabei unwiederbringliche Daten für immer verloren. Erwächst aus einem solchen Datenverlust auch ein materieller Schaden, stellt sich die Frage, wer dafür haftet. Das Risiko für mobile Geräte ist besonders hoch, sind sie doch leichter zu entwenden und oft auch angreifbarer als Desktop-PCs.


Sicheres VoIP mit Asterisk

Herkömmliche Telefonnetze übertragen Signalisierungs- wie Sprachdaten über ein geschlossenes, öffentlich nicht zugängliches Netz und sind deshalb relativ sicher. VoIP dagegen sendet sowohl Sprachdaten mittels RTP wie die Signa lisierungsdaten via SIP, H.323 oder MGCP über das frei zugängliche Internet. Das birgt ein Sicherheitsrisiko, dem man jedoch begegnen kann, wie Implementierungsbeispiele in diesem Beitrag beweisen.


Z-Push

Z-Push ermöglicht den Datenaustausch zwischen mobilen Geräten und Groupwaresystemen in Echtzeit und ist die einzige Open-Source-Implementierung des ActiveSync-Protokolls.