Groupware

Universalgenies sind ausgestorben, weil ein Einzelner selbst ein begrenztes Fachgebiet oft nicht mehr überblicken kann. Im Gegenzug ist der Stellenwert von Teamwork gewachsen. Kooperation über Zeit- und Ländergrenzen ist ein dominierender Trend unserer Arbeitswelt.

Dabei helfen Computer, die ihrer Rolle als Rechenknecht entwachsen, inzwischen zum Kommunikationsmedium mutiert sind: Sie vermitteln Nachrichten, koordinieren Termine, verwalten Kontakte oder binden weit entfernte Mitarbeiter in Gruppen ein.

Groupware, die Software, die diese Zusammenarbeit unterstützt, ist heute eine Herausforderung für jede IT-Abteilung. Das beginnt bei der Auswahl des richtigen Programms aus einem riesigen Angebot, führt zu vielen technischen Detailproblemen und berührt auch soziale Fragen.

Linux Technical Review hilft, sich dabei zurechtzufinden: Mit einer großen Feature-Übersicht, mit fundierten Grundlagenbeiträgen, mit effektiver Strategieberatung, mit aufschlussreichen Fallbeispielen, mit nachbausicheren Lösungen für zahlreiche Technik-Probleme.

Leseprobe: Die richtige Groupware

Die Auswahl der passenden Groupware stellt Administratoren in der Praxis oft vor Probleme: Es fällt schwer, angesichts der vielen Produkte den Überblick zu behalten. Dieser Artikel hilft, eine geeignete Strategie zu finden.


Leseprobe: Buchtipp

Tom Gross, Michael Koch: Computer-Supported Cooperative Work Oldenbourg Verlag, 2007

Christian Piwetz: Anforderungsbeschreibung für Groupware-Systeme – ein sichtorientierter Ansatz Logos Verlag, Berlin, 2002


Leseprobe: Jenny

Editorial der Printausgabe zum Thema Groupware.


Whitepaper: Open-Xchange for Univention Corporate Server


Replikation mit Citadel

Aus dem freien Bulletin Board System Citadel, das Art Cancro 1982 begann, ist eine ausgewachsene Groupware geworden, die gemeinsame Kalender und Adressbücher an verteilten Standorten repliziert.


Was ist Groupware

Welche Funktionen sollte Groupware bieten? Wie wären diese am besten zu integrieren? Was muss der Admin beachten, der eine Groupware-Lösung einführen will? Dieser Beitrag diskutiert diese Fragen aus der Perspektive des Forschungsbereichs Computer-Supported Cooperative Work (CSCW).


Mehr als ein Stück Software?

Groupware-Systeme entstehen seit mehr als 20 Jahren für alle möglichen Plattformen und Betriebssysteme. Dennoch lässt ihre Verbreitung noch zu wünschen übrig. Was beeinflusst den Erfolg? Dieser Artikel erläutert die sozialen und technischen Anforderungen.


Evolution

Evolution, einst als Outlook-Ersatz angetreten, hat sich längst zu einem universalen Groupware-Client gemausert, der mit verschiedenen Groupware-Servern zusammenspielt und gut in Gnome integriert ist.


Features im Vergleich

Was bietet aktuelle Groupware? Die schnelle Antwort mit Blick auf die elementaren Grundfunktionen müsste lauten: immer dasselbe. Aber sie führte in die Irre, denn ein erweitertes Blickfeld offenbart: Das Bild ist sehr viel differenzierter und uneinheitlich. Vorteil: Für jeden findet sich eine Lösung. Nachteil: Man muss wissen, was man wo suchen kann. Dabei hilft dieser Beitrag.


Horde – Groupware nach Maß

Ihre Stärken spilet die Horde-Groupware erst bei der Integration in eine bestehende Infrastruktur aus. Die umfangreichen Konfigurations- und Apassungsmöglichkeiten lassen hierbei eine Groupware nach Wunsch Wirklichkeit werden.


Groupware integriert

Wer eine Groupware-Lösung einzuführen plant, steht vor der Frage, wie sie am besten in die vorhandene Unternehmens- und Infrastruktur einzubinden ist. Zu beachten sind dabei etwa die zentrale Authentifizierung, die Hochverfügbarkeit, die Datensicherheit und ein zentrales Management, ebenso wie die Organisation der Datenhaltung im Unternehmen.


Alles als E-Mail: Kolab

Alle Groupware-Objekte sind bei Kolab in XML-E-Mails gespeichert, und dank Vorlagen für die Konfiguration kann der Admin jederzeit selbst Hand anlegen. Wie, das zeigt der Artikel an den Beispielen Backup, Restore und Archivierung der Groupware-Daten.


Groupware auf KDE mit Kontact

Für Groupware-Aufgaben stellt die Desktop-Umgebung KDE das Programm Kontact bereit. Dieser Artikel demonstriert die Konfiguration des Clients und beleuchtet mögliche Anwendungen.


Groupware-Nischen

Sourceforge kennt eine unüberschaubare Fülle von fast 200 Groupware-Projekten. Dieser Artikel versucht einen Überblick über besonders aktive, interessante und vielleicht noch unbekannte.


Exchange-Administration mit Openchange

Das Openchange-Projekt entwickelt eine handliche und freie Implementierung der Protokolle, die Microsofts Exchange-Server verwendet. Mutige können die Entwicklerversionen von Libmapi und Libmapiadmin bereits benutzen.


OpenSync

Laptops, Smartphones, PDAs – das mobile Büro ist Wirklichkeit. Aber niemand möchte an jedem transportablen Arbeitsplatz dieselben Daten neu eintippen und später manuell auf dem Laufenden halten. Ideal wäre eine automatische Synchronisation ohne Zutun des Benutzers. Die ist unter Linux noch nicht Realität – aber immerhin: OpenSync gibt Grund zur Hoffnung.


Workshop: Scalix und Active Directory

Active Directory ist der Standard in Windows-Netzwerken. Als wohl einzige open-Source-basierte Groupware-Lösung bringen die kommerziellen Scalix-Editionen Werkzeuge und Tools mit, die sich nahtlos in Microsofts Verzeichnisdienst integrieren.


Zarafa

Zarafa ersetzt Microsoft Exchange auf Linux-Servern und harmoniert mit Outlook dank der nativen MAPI-Unterstützung. Doch das ist noch nicht alles, es bietet darüber hinaus exklusive Integrationsmöglichkeiten.