Virtualisierung

Hochverfügbare KVM Cluster

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Thorsten Scherf

Wer virtuelle Maschinen als hochverfügbare Cluster-Services betreiben möchte, der hat mittlerweile die Auswahl zwischen zwei unterschiedlichen Hypervisor-Systemen. Ich hatte vor gut 2 Jahren einen Artikel zu dem Thema auf Basis von Xen geschrieben. Nun verliert Xen immer mehr an Bedeutung und wird heutzutage gerne durch KVM ersetzt. Die Konfiguration eines solchen Cluster verläuft ganz ähnlich, der Hypervisor selbst funktioniert natürlich ganz anders. Aus diesem Grunde werde ich den Artikel auf Basis von Xen bald aktualisieren und auch den KVM Hypervisor beschreiben. Über Wünsche und Anregungen für den neuen Artikel würde ich mich freuen.

Martin Stern

Schön fände ich, wenn Ihr neuer Artikel einen hochverfügbaren Storage mit einbezieht. Ein einzelner iSCSI Server, auch wenn er über mehrere Ethernetkabel angeschlossen ist und ein RAID enthält, erscheint mir zu unsicher.

Wenn iSCSI oder ein anderes "Shared Storage Block Device" als Storage eingesetzt wird, dann sollte auch Fencing eine Rolle spielen. Auf den Chemitzer Linux Tagen 2010 ist mir dazu ein iSCSI-Fencing Daemon aufgefallen, der ein iSCSI Block Device ohne STONITH vor parallelem Zugriff schützen soll. Im Tagungsband gibt es einen Beitrag dazu.
http://chemnitzer.linux-tage.de/2010/vortraege/detail.html?idx=432

Als Alternative zu iSCSI und Fencing fallen mit DRBD und GlusterFS ein.

Sebastian Hetze

KVM ist tatsächlich schön und neu. Da sind die technischen Details noch nicht so oft und ausführlich beschrieben. Da fallen mir eine Reihe von interessanten Punkten ein:

Bei HA geht es um Server, da spielt IO Performance eine große Rolle. Wo steht KVM da heute, was ist zu erwarten? Wie sieht es mit den paravirualisierten Treibern aus, auch für Windows? Welche Geräte können an den Gast weitergegeben werden? Wie sieht das beim Failover aus? Was ist bei der Live-Migration zu beachten?

Bezüglich HA wäre auch eine Betrachtung von pacemaker interessant.